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Realisierungswettbewerb Neubau Kindertagesstätte und JUZ Leinfelden-Echterdingen

 

Auszug aus der Preisgerichtsbeurteilung:

Die Verfasser überzeugen mit gekonnter städtebaulicher Setzung von Kita und JUZ und führen mit ihrer Kantenbildung den städtebaulichen Kontext konsequent fort.
Es entsteht ein ergänzender Baustein, der mit seiner linearen Anordnung entlang der Max Langstraße und der Ausformung mit Hofbildung im EG der Kita das neu entstehende Wohngebiet sinnvoll ergänzt.

Die beiden Bausteine entlang der Straße werden über ein gemeinsames Dach zu einer gemeinsamen Einheit wohltuend verbunden und lassen einen spannungsvollen Durchgang zwischen den Häusern und an richtiger Stelle zur vorhandenen Wegeführung entstehen.

Die Freianlagen mit ihren offenen und geschützten Bereichen sind gut gegliedert und bieten vielfältige Aufenthaltsqualitäten an. Der Dialog zwischen den Schnittstellen der Gebäude und der Übergänge zwischen Innen- und Außenräumen stimmen.

Die Erschließung der Kita von der Max Langstraße unter dem gemeinsamen Dach ist an der richtigen Stelle platziert. Von hier aus wird der Besucher in ein spannungsvolles Foyer mit direktem Blick in den Außenraum geleitet. Die hier befindlichen öffentlichen Räume der Kita stimmen in ihrer Anordnung und Ausrichtung und leiten in gut strukturierte Gruppeneinheiten in Erdgeschoss und Obergeschoss über.
Die Tatsache, dass jede Gruppe, im EG in den Gartenbereich und im OG auf die Spielterrassen, einen direkten Zugang zum Freiraum erhält überzeugt in Gänze.

Der Haupteingang zum JUZ im Durchgangsraum über den Platzbereich im Süden überzeugt. Allerdings wird die Ausrichtung des Cafés und Mehrzweckbereiches auf den Platz kontrovers und kritisch diskutiert. Hier muss die Sichtbarkeit in diesen Bereichen überarbeitet werden. Gewünscht ist kein öffentlicher Café Charakter und die Aktionen im Mehrzweckraum sollten nicht einsehbar sein.

Das neue Kita- und Jugendzentrum Schelmenäcker überzeugt in seiner städtebaulichen Konfiguration und schafft mit seiner Baukörperausformung einen sensiblen städtebaulichen Baustein der das Gebiet einerseits gut abschließt und andererseits eine exzellente Aktionsplattform für beide Einrichtungen mit guten Freiräumen bietet.